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Warum ich für meinen Blog MODx und nicht WordPress verwende?

Wenn man an Blog denkt denken die meisten unter Euch (so wie ich auch) wahrscheinlich als erstes an WordPress. Dennoch habe ich mich gegen das beliebte und weit verbreitete Blog-System entschieden. Wieso, weshalb, warum?

Als erstes ist die Entscheidung gefallen: Ich brauche einen Blog!

Soweit so gut. Doch wie geht es weiter? Ich habe zwar schon ein paar Blogs für Kunden aufgesetzt und angepasst, aber noch nie einen geschrieben. Was ist mir wichtig, was will ich haben und vor allem was für ein System setze ich ein?

Bei meinen Kunden war das immer recht einfach, da hier die Vorgabe WordPress war und ich das System nur einzurichten und optisch anzupassen hatte.

Die Installation war einfach, die Grundeinrichtung und Installation der PlugIns ebenfalls. Im Prinziep genau das, was ich von einem System erwarte, welches Leuten die keine Ahnung von PHP, HTML und CSS haben ermöglichen soll einen Blog aufzusetzen und loszulegen.
Auch das einfache individualisieren ist schön simpel gehalten. Farben ändern, Logo hochladen, Hintergrundbilder anpassen, etc. - kein Problem.
Kompliziert wird es erst, wenn es "etwas mehr" sein darf. Zwar alles möglich, aber man hat das Gefühl das System "umzubiegen" und je nachdem, was man erreichen will muss man ganz schön viel "biegen". Was wiederum dazu führen kann, dass nach einem Update manches vielleicht nicht mehr funktioniert.

Und genau das war es, was zu meiner Entscheidung geführt hat MODx und dem PlugIn Articles für meinen Blog zu nutzen:

Ich wollte keinen Seperaten Blog, ich wollte das der Besucher in seiner gewohnten Umgebung bleibt und das der Blog nicht das Gefühl vermittelt "wegzugehen" UND ich wollte alles in EINEM System pflegen können und alle Funktionen des Blogs auch in anderen Bereiche nahtlos integrieren können.

Facebook ja, aber bitte nicht doppelt pflegen:

Facebook ist auf jeden Fall ein Kanal, den man nutzen sollte. Nur lässt meine Zeit es selten zu (oder meine Faulheit), dass ich meinen Blog und meine Facebookseite parallel füttere. Also musste eine Möglichkeit gegeben sein, dass ich meinen Beitrag direkt auf Facebook pushen kann.
Mit Articles kommt die Möglichkeit Beiträge direkt bei Twitter zu posten. Für Facebook ist diese Funktion angedacht, aber noch nicht implementiert.
Allerdings gibt es die Möglichkeit einen RSS-Feed auszugeben. Mit Hilfe des Feeds und dlvr.it kann man dann auch Facebook automatisch beliefern.

Bloggen per App

In der Bahn sitzen und mal ebend was auf den Blog posten? Interessant, aber für mich nicht notwendig. Mit WordPress gehts, mit MODx nicht so ohne weiteres. War für mich aber kein K.O.-Kriterium.

Vorteile WordPress

  • Viele Funktionen und Features für Blogger von Haus aus, oder per PlugIn. Eigentlich kein Wunsch offen.
  • Fast jeder kann einen Blog aufsetzen und schnell mit einem schönen Layout starten
  • Viele vorgefertigte Templates auf hohem Niveau
  • Bloggen auch per Handy einfach möglich
  • SEO optimiert

Nachteile WordPress

  • Schlecht in vorhandene Websites zu integrieren
  • Individuelle Anpassungen im Look und Grundaufbau erfordern Einarbeitung und ggf. tiefe Veränderungen
  • Inzwischen ziemlich mächtig, aber auch ziemlich komplex

Warum ich mich für MODx entschieden habe

  • Ich brauche keine 1000 Features, ich will schreiben und ich will das es übersichtlich ist
  • Ich will, dass der Blog sich zu 100% in meine Seite einpasst und nicht nur annähernd
  • Ich will 1 System haben, was ich pflege und Update
  • Ich will sicher sein, dass wenn ich Anpassungen an der Grundstruktur mache, diese auch nach dem Update funktionieren
  • Ich mag es, wenn ich den Aufbau meiner Seite (HTML/CSS ) selber in der Hand habe :)

Man kann sicherlich noch weiter in die Tiefe gehen, aber für mich hat das gereicht meine Entscheidung zu treffen. Wer Fragen hat oder Anregungen darf sie gerne per Mail oder am besten in den Kommentaren stellen.

Kommentare (1)

  1. christian:
    Aug 20, 2013 at 03:53 PM

    Hey Stefan,

    ich stand genau vor den gleichen Überlegungen und bin sehr oft hin- & her geschwankt ob ich nun doch wordpress für meinen blog nehme oder Spass beim Coden & anpassen habe. Danke für diesen Beitrag, das hat mich darin bestärkt richtig gelegen zu haben, als ich mich für MODx auch für meinen Blog entschied.

    Bezüglich mobiles Bloggen, schau dir mal Handyman von http://www.modxmobile.com/
    an. Bin grad dabei mir darüber einen Weg zu Basteln, wie ich von meinem Android Handy bequem bloggen kann.

    Grüße
    Christian

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